Q&A

Reporting & CSRD

Wie unterstützt XDC bei der CSRD-Berichterstattung?

Die CSRD verpflichtet Unternehmen nicht direkt dazu, ihre Klimawirkung in Grad Celsius auszuweisen. Gefordert ist vielmehr Transparenz darüber, wie das Geschäftsmodell auf den 1,5°C-Pfad ausgerichtet wird.

Das XDC-Modell arbeitet mit der ökonomischen Emissionsintensität (tCO₂e pro Mio. € Bruttowertschöpfung). Diese Kennzahl setzt Emissionen direkt in Relation zur Wertschöpfung des Unternehmens. Damit zeigt XDC, ob ein Geschäftsmodell heute und in Zukunft in der Lage ist, innerhalb der wissenschaftlich festgelegten 1,5°C-Klimagrenzen zu wirtschaften. Unternehmen können so nicht nur ihre Emissionen berichten, sondern nachvollziehbar machen, wie sie ihre wirtschaftliche Tätigkeit Paris-kompatibel ausrichten.

Im XDC Climate Explorer wird dieser Zusammenhang praktisch umgesetzt:

  • Ein 1,5°C-kompatibler Zielpfad wird aus den unternehmensspezifischen Daten abgeleitet und entlang des IEA NZE2050-Szenarios verteilt.
  • Über das Modul „Transitionsplan“ können konkrete Maßnahmen hinterlegt werden, deren Wirkung bottom-up modelliert wird. So entsteht Transparenz darüber, wie das Unternehmen sein Geschäftsmodell tatsächlich transformiert, anstatt nur Zielaussagen zutreffen.

Darüber hinaus adressiert XDC auch Querschnittsanforderungen aus ESRS 2 (Strategie, Risiken, Chancen, Governance), da die °C-Metrik hilft, Klimarisiken und -chancen quantitativ in die Unternehmensstrategie zu integrieren.

Das Dokument „ESRS E1 Coverage durch den XDC Climate Explorer“ ist auf der XDC Academy verfügbar und im XDC Climate Explorer selbst verlinkt. Es weist im Detail aus, welche Disclosure Requirements mit XDC direkt abgedeckt werden.

Welche ESRS-Standards werden durch XDC abgedeckt?

Der XDC Climate Explorer adressiert insbesondere den Standard ESRS E1 „Climate Change“, aber auch angrenzende Querschnittsanforderungen aus ESRS 2.

Um die Unterschiede zwischen E1-1, E1-2 und E1-3 klar herauszustellen:

  • ESRS E1-1: Transition Plan for Climate Change
    Hier geht es um die Gesamtdarstellung des Übergangsplans – wie das Unternehmen sein Geschäftsmodell auf 1,5 °C ausrichtet.
    • ‍XDC-Beitrag: Mit der °C-Metrik lässt sich die Paris-Kompatibilität intuitiv darstellen und im Stakeholder-Management kommunizieren. Der Climate Explorer zeigt den 1,5°C-Zielpfad, sodass das Gesamtbild nachvollziehbar wird.
  • ‍ESRS E1-2: Climate Change Strategy
    Dieser Standard verlangt die Verankerung in Strategie und Geschäftsmodell: Wie sind Klimarisiken und -chancen in Wertschöpfungskette, Businessmodell und Planung integriert?
    • ‍XDC-Beitrag: Die Arbeit mit der ökonomischen Emissionsintensität (tCO₂e/Mio. € BWS) macht sichtbar, ob die ökonomische Leistung des Unternehmens mit einem 1,5 °C-Pfad vereinbar ist. Damit können wirtschaftlich valide Pläne entwickelt und überprüft werden.
  • ‍ESRS E1-3: Policies and Actions
    Hier müssen die konkreten Maßnahmen offengelegt werden, die den Übergang absichern (Investitionen, Technologien, Prozessänderungen).
    • ‍XDC-Beitrag: Im Modul „Transitionsplan“ lassen sich Maßnahmen erfassen und in eine Szenario XDC übersetzen. So wird quantitativ sichtbar, wie die einzelnen Maßnahmen wirken und ob sie die Lücke zum Zielpfad schließen.

Dazu kommen weitere relevante Offenlegungspflichten:

  • E1-4 (Ziele): XDC leitet ein 1,5 °C-kompatibles Ziel ab und überprüft den Fortschritt.
  • E1-6 (GHG-Emissionen): Vollständige und transparente Emissionserfassung nach GHG-Protocol ist Grundvoraussetzung im Explorer.
  • ESRS 2 (Strategie & Governance): XDC unterstützt, indem die °C-Metrik Klimarisiken und Chancen quantifizierbar macht und eine Grundlage für Top-Management-Entscheidungen liefert.

Damit deckt XDC die Kernanforderungen des ESRS E1 umfassend ab – vom Gesamtplan (E1-1), über die strategische Verankerung (E1-2), bis zu den konkreten Maßnahmen(E1-3).

Das Dokument „ESRS E1 Coverage durch den XDC Climate Explorer“ ist auf der XDC Academy verfügbar und im Explorer selbst verlinkt. Es zeigt detailliert, welche Anforderungen durch die XDC-Metriken direkt adressiert werden.